Fastenbrechen von MdB Kerstin Tack mit dem Ministerpräsidenten Stephan Weil, der niedersächsischen Integrationsbeauftragten Doris Schröder-Köpf und Generalkonsul Mehmet Günay

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v.l.nr.: Der türkische Generalkonsul Mehmet Günay, MdB Kerstin Tack, die Studentin der islamischen Theologie Nurdan Kudu, die niedersächsische Integrationsbeauftragte Doris Schröder Köpf, Ministerpräsident Stephan Weil und der Vorsitzende der Schura Niedersachsen Avni Altiner

 

Zum nunmehr dritten Mal hat die hannoversche SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Tack dieses Jahr Vertreterinnen und Vertreter der islamischen Gemeinden und der Stadtgesellschaft zum Fastenbrechen eingeladen.
„Ich freue ich mich, dass diese Veranstaltung nun schon zum dritten Mal in Folge stattfindet – und sich zu einer schönen Tradition entwickelt hat“, sagte Kerstin Tack vor den mehr als 100 iftar-Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

 

Ganz besonders freute sich die Abgeordnete, in diesem Jahr den niedersächsischen Ministerpräsidenten, Herrn Stephan Weil, die niedersächsische Integrationsbeauftragte, Doris Schröder-Köpf und den Generalkonsul der Republik Türkei in Hannover, Herrn Mehmet Günay, willkommen zu heißen.

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil skizzierte in seinem Grußwort die Entwicklung der deutschen Integrationspolitik – und hob hervor, dass Feste wie dieses ein Indikator des gesellschaftlichen Zusammenwachsens seien. Die niedersächsische Landesbeauftragte Doris Schröder-Köpf berichtete in ihrem Grußwort von ihrem ersten Fastenbrechen – und zeigte sich erfreut, dass immer mehr Muslime und Nicht-Muslime gemeinsam das traditionelle iftar-Mahl während des Fastenmonats Ramadan bei Sonnenuntergang begehen. Generalkonsul Mehmet Günay bezeichnete die in Deutschland lebenden Türken als wichtige Brückenbauer zwischen beiden Ländern und Kulturen, die wertvolle Grundlagen für langfristige Partnerschaften und Netzwerke bildeten.

Herr Avni Altiner sprach für den Verband SCHURA Niedersachsen zu den Gästen. Dabei berichtete er über den Stand der derzeitigen Verhandlungen mit der niedersächsischen Landesregierung über den Abschluss eines Staatsvertrages und zeigte sich optimistisch, dass die Verhandlungen zeitnah zu einem Abschluss kommen. Gleichzeitig würdigte er das Bundesverfassungsgericht, das im März diesen Jahres das pauschale Kopftuchverbot für Lehrerinnen aufhob – und damit einen großen Beitrag zur Gleichberechtigung der Religionen leiste.

Auf die Grußworte folgte ein Kurzvortrag zum Fasten im Ramadan. Nach gemeinsamen Gebet zum Sonnenuntergang brachen die Gäste gemeinsam das Fasten. Anschließend konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Speisen und Getränke des iftar-Mahles genießen – und in entspannter Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommen. 

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MdB Kerstin Tack im Gespräch mit Vertretern der islamischen Gemeinden und Schülern der Leinetalschule

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MdB Kerstin Tack im Gespräch mit ihren Gästen