Quantensprung für die Forschung in Niedersachsen - Hannover bekommt ein Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik

Foto: Kerstin Tack
 

Gute Nachrichten für den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Hannover: Ab 2019 wird das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) am Standort der Leibniz-Universität ein neues Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik (DLR-SI) aufbauen. Dieses Vorhaben hat die SPD von Anfang an unterstützt und sich erfolgreich dafür stark gemacht, dass der Bund ab 2019 dauerhaft 10 Millionen Euro pro Jahr für das neue Institut bereitstellt. Das hat der Haushaltsausschuss heute beschlossen.

 

„Ich freue mich sehr darüber, dass das Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik in Hannover aufgebaut wird. Das bringt nicht nur die Raumfahrtforschung enorm voran, es entstehen auch neue Arbeitsplätze in Wissenschaft und Technologiewirtschaft in der Region“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete für Hannover, Kerstin Tack. Das DLR-SI könne dabei auf dem weltweit einzigartigen Forschungsumfeld im Bereich der angewandten Raumfahrt aufbauen, das in den vergangenen Jahren im norddeutschen Raum entstanden sei.

Befassen wird sich das DLR-SI mit der Grundlagenforschung und Entwicklung neuartiger Sensoren für die Erdmessung. Ziel ist es, extrem präzise Technologien und neuartige Verfahren dafür zu entwickeln. Dadurch soll sich nicht nur unser Wissen über die Erde, sondern auch unser Verständnis über Zeit und Raum sowie über das Universum selbst vertiefen.

Tack betont: „Dass die Forschung in diesem Bereich so stark gefördert wird, ist ein Verdienst der SPD. Mit den 10 Millionen Euro aus Bundesmitteln, die wir dem DLR-SI pro Jahr zur Verfügung stellen, stärken wir die Forschungslandschaft in Hannover und Niedersachsen und sorgen dafür, dass Deutschland zu den internationalen Spitzenreitern in der angewandten Raumfahrtforschung gehört.“