Werkstatträtekonferenz der SPD-Landtagsfraktion

Andreas Steppuhn (arbeitsmarktpolitischer Sprecher), Dr. Katja Pähle (Fraktionsvorsitzende) und Kerstin Tack (Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion) zu Beginn der Werkstatträte-Konferenz (von links)
 
Foto: SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt
 

Mehr Teilhabe und Perspektiven für Menschen mit Behinderungen

 

Am heutigen Montag war die Behindertenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Kerstin Tack auf der Werkstatträtekonferenz der SPD-Fraktion im Magdeburger Landtag eingeladen. Rund 70 Werkstatträte aus Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen konnte die Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt Katja Pähle begrüßen. Die Konferenz stand unter dem Motto: "Mehr Teilhabe und Perspektiven". Im Mittelpunkt der Tagung stand die Umsetzung des neuen Bundesteilhabegesetzes. Dazu erklärte Kerstin Tack, in ihrem Gastvortrag: "Die Stärkung der Rechte der Beschäftigten und der Werkstatträte war seit jeher ein sozialdemokratisches Anliegen. Es freut mich, dass uns das jetzt mit dem Bundesteilhabegesetz gelungen ist. Für besonders wichtige Angelegenheiten wie zum  Beispiel Entlohnungsgrundsätze hat der Werkstattrat künftig erstmals ein Mitbestimmungsrecht."

Die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt, Verena Späthe, sprach sich für eine konsequente Umsetzung der neuen gesetzlichen Möglichkeiten aus: "Wir wollen, dass das neue Bundesteilhabegesetz bei uns im Land möglichst schnell mit Leben erfüllt wird. Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen – das darf nicht nur eine Worthülse sein, sondern muss gelebte Praxis werden. Dafür haben wir uns auch im Landtag stark gemacht und werden die Aktivitäten der Landesregierung aktiv begleiten."

Der stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Andreas Steppuhn, betonte: "Besonders wichtig ist die Perspektive zur Integration in den Arbeitsmarkt. Künftig wird es einfacher, eine Werkstatt zu verlassen, um auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Viele Menschen mit Behinderungen wünschen sich diese Chance."

Im Anschluss gab es noch einen Vortrag von Elitza Bozduganova über die Arbeitsambulanz der Pfeifferschen Stiftungen.