Am 1. Mai ein Zeichen für Arbeits-, Einkommens- und Vorsorgegerechtigkeit setzen

Foto: Kerstin Tack
 

Der morgige 1. Mai steht wie jedes Jahr im Zeichen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion für Arbeit und Soziales Kerstin Tack hebt die Bedeutung des Tages der Arbeit hervor: „Der 1. Mai ist ein Festtag der Arbeit, an dem die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Zentrum stehen“, erklärt Tack.

 

Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich viel vorgenommen, um die Weichen für gute Arbeit noch besser zu stellen. Allein in diesem Jahr werden zahlreiche Vorhaben in die Tat umgesetzt, dank derer die Arbeits-, Einkommens- und Vorsorgebedingungen besser zu den Menschen passen – und nicht umgekehrt.

Mit der Brückenteilzeit wird noch im laufenden Jahr der Schritt in die Teilzeit für niemanden mehr zur Falle: „Wir bauen jetzt eine Brücke zur Teilzeit – und zurück.“, erklärt Tack. Mit dem Recht, befristet die eigene Arbeitszeit zu reduzieren, kann jeder selbst entscheiden, welches Modell gerade am besten zum eigenen Leben passt. Und später ist der Weg zurück zur alten Arbeitszeit frei. Das heißt: Mehr Selbstbestimmung und Sicherheit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

„Ebenfalls in diesem Jahr wird ein flächendeckender sozialer Arbeitsmarkt kommen, mit dem wir Menschen aus der Langzeitarbeitslosigkeit herausholen“, so Tack weiter. Bis zu 150 000 Menschen werden damit endlich eine echte Chance auf einen Neustart am Arbeitsmarkt erhalten – und zwar als sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Der soziale Arbeitsmarkt wird mit satten 4 Milliarden Euro ausgestattet. Tack erklärt: „Damit finanzieren wir Arbeit statt Arbeitslosigkeit“.

Im Alter müssen sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf die Rente verlassen können. Dazu wird in diesem Jahr die Rentenformel geändert und das Rentenniveau auf 48 Prozent bis zum Jahr 2025 stabilisiert. „Dadurch stellen wir sicher, dass die Renten im selben Umfang steigen wie die Löhne“, so Tack. Gleichzeitig wird gesetzlich festgeschrieben, dass der Beitragssatz nicht über 20 Prozent steigt. Um diese doppelte Haltelinie langfristig abzusichern, wird eine Rentenkommission eingesetzt, die ab diesem Jahr Empfehlungen für die Zukunft der Rente über das Jahr 2025 hinaus erarbeiten wird. „Und wir schaffen die sogenannte Mütterrente II“, ergänzt Tack.

Auch in diesem Jahr wird sich Tack wieder dem Demonstrationszug des DGB anschließen, der sich um 10 Uhr in Hannover-Linden in Bewegung setzt. Tack betont: „Es ist wichtige und richtige sozialdemokratische Tradition, am 1. Mai an der Seite der Gewerkschaften ein Zeichen für gute Arbeit, gleiche Chancen und gerechte Einkommensverhältnisse zu setzen“.