Kerstin Tack besucht den DGB-Jugendtreff Bothfeld

 
Foto: Kerstin Tack
 

Am 05. Dezember war Kerstin Tack auf einen Kaffee im DGB-Jugendtreff Bothfeld eingeladen und konnte sich ein Bild von der dortigen Arbeit machen. Der Leiter Pascal Kubat stellte zusammen mit Anna Grassl und Tim Nast die Arbeit vor Ort vor und gab eine kleine Führung durch die Einrichtung. Mit Volkmar Wolf, DGB-Jugendsekretär konnte erörtert werden, wo die Politik der gewerkschaftlichen Verbandsarbeit unter die Arme greifen kann.

 

Für Jugendliche gibt es im DGB-Jugendtreff alles, was das Herz begehrt: vom Billard- und Kickertisch, über eine PS4, über Gesellschaftsspiele, bis hin zur Küche für gemeinsames Kochen ist alles dabei. Es können von den Jugendlichen aber auch selber Projekte aller Art verwirklicht werden. So hatte sich der DGB-Jugendtreff auch an der U18-Wahl zur Bundestagswahl beteiligt, ist regelmäßig beim 01. Mai und dem Solarfest vertreten, veranstaltet Stadtrallyes zur Frauengeschichte und vieles mehr.

Bei dem Treffen mit dabei war auch der DGB-Jugendsekretär Volkmar Wolf, der aus Sicht der Jugendverbandsebene berichtete. Kerstin Tack konnte bei dem Treffen gleich mitnehmen, welche Probleme es vor Ort gibt und wo sich der Jugendtreff Unterstützung von der Politik erhofft. Z.B. liegt dem Jugendtreff die tarifliche Bezahlung der Mitarbeiter*innen, nicht nur in der eigenen Einrichtung, sondern in alle Jugendzentren besonders am Herzen. Das Gleiche gilt für die Finanzierung der Jugendarbeit, sowie die Zusammenarbeit mit anderen Jugendzentren in der Stadt. Der DGB-Jugendtreff ist Anlaufstelle für Jugendliche aus der direkten Nachbarschaft, aber auch aus benachbarten Stadtteilen. Neben kreativen Angeboten wie Zeichnen, verschiedenen Computerprogrammen, Spieleabenden u.a. bietet der DGB-Jugendtreff auch politische Bildung an, was ihn von anderen Einrichtungen unterscheidet. Dabei ist die Rückkopplung mit den Gewerkschaften besonders wichtig.

Die demokratische Bildung von Jugendlichen, die Vermittlung von Werten wie Toleranz und Respekt gegen Rechtsextremismus, sowie die Arbeit für faire Arbeitsbedingungen spielen dabei eine besonders große Rolle. Gelobt wurde von Seiten des Jugendtreffs die außergewöhnlich große Vielfalt der Jugendarbeit in Hannover. Dabei ist es völlig unerheblich, woher die Jugendlichen kommen, die Zusammensetzung ist multikulturell und das funktioniert wunderbar.

Der Jugendtreff ist sehr bemüht, auch neue Zielgruppen zu erschließen, dazu gehören vor allem junge Frauen und Mädchen. Dafür macht sich der Jugendtreff in der kommenden Zeit stark.

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