Zum Auftakt ihrer Ausbildungswoche, besuchte die SPD-Bundestagskandidatin Kerstin Tack zusammen mit der Bundesjustizministerin, Brigitte Zypries, die Business School Gisma.
Das Unternehmen umfasst drei MBA (Master of Business Administration) Programme, die es den Studierenden teilweise ermöglichen neben dem Studium zu arbeiten. Ein weiteres Merkmal dieser Business School sind die mit Frauen besetzen Führungspositionen.

So hat Gisma nicht umsonst 2007 den Preis „Frauen machen Standort“ der Stadt Hannover gewonnen.
Kerstin Tack und Brigitte Zypries lobten die aus gleichstellungspolitischer Sicht hervorragende Unternehmensphilosophie.

Leider ist dies nicht überall so. Frauen sind deutschlandweit in Betrieben der Privatwirtschaft auf der ersten Führungsebene mit nur durchschnittlich einem Viertel (24 %) vertreten. Die beiden Politikerinnen und Dr. Annegret Zurawski (Academic Director) und Anette Tronnier (Managing Director) waren sich einig, dass Maßnahmen wie eine 40% Quote in Aufsichtsräten Mittel sind, die für mehr Gleichstellung in der Arbeitswelt sorgen werden.

„Wir benötigen konkrete Regelungen. Es muss eine gesetzliche Regelung für die Privatwirtschaft geben. Es muss einen gleichen Lohn für gleiche Arbeit geben und das wichtigste und gleichzeitig schwierigste Ziel, wir müssen uns von den männlichen und weiblichen Geschlechterrollen die in unseren Köpfen existieren lösen“, macht Kerstin Tack ihre Position deutlich.