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Pressemitteilung

13. Oktober 2014: MdB Kerstin Tack zur 9. Konferenz der SPD-Bundestagsfraktion mit Werkstatträten

Werkstatträte sind die gewählten Interessensvertretungen der Beschäftigten in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Bereits zum neunten Mal fanden sich am heutigen Montag Vertreterinnen und Vertreter der SPD-Bundestagsfraktion und der Werkstatträte aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen, um über die künftigen Vorhaben der großen Koalition zur Verbesserung der Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen ins Gespräch zu kommen.

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann, Bundesarbeits- und -sozialministerin Andrea Nahles, Bundesbehindertenbeauftragte Verena Bentele, die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Katja Mast sowie die behindertenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Kerstin Tack brachten ihre Wertschätzung hinsichtlich der täglichen Arbeit der Werkstatträte zum Ausdruck.

„Zu dem berechtigten Wunsch von Menschen mit Behinderungen nach mehr Teilhabe, Autonomie und Selbstbestimmung gehört mit Recht auch die Mitbestimmung im Bereich von Arbeit und Beschäftigung. Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt ganz aktiv das Ziel, dass alle Menschen mit Behinderungen ihre vollen Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechte wahrnehmen können“, erklärte MdB Kerstin Tack. Allein die Werkstatträte vertreten die Interessen von über 300.000 Werkstattbeschäftigten in ganz Deutschland. Ein wichtiges Thema der heutigen Konferenz, an der über 220 Werkstatträte teilnahmen, bildete daher die geplante Novellierung der Werkstättenmitwirkungsverordnung (WMVO). „Politisch gewollt ist, dass in allen Werkstätten für Menschen mit Behinderungen künftig Frauenbeauftragte implementiert werden“, betonte die behindertenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Kerstin Tack. Ferner wurden die Inhalte des geplanten Bundesteilhabegesetzes diskutiert.

Im Rahmen der Diskussion mit Johannes Herbetz von der Bundesvereinigung der Werkstatträte, Thomas Bauer von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten sowie Hans-Peter Schell vom Bundesarbeits- und Sozialministerium wurde deutlich, dass Unternehmen auch weiterhin für die Potentiale von Menschen mit Behinderungen sensibilisiert und die Zusammenarbeit zwischen Werkstätten für behinderte Menschen und Akteuren des ersten Arbeitsmarktes gestärkt werden müssen. Bundesbehindertenbeauftragte Verena Bentele wies darauf hin, wie wichtig die ungehinderte Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen für Werkstatträte sei. Ricarda Kluge vom Verein Weibernetz e.V. betonte die Notwendigkeit der Implementierung von Frauenbeauftragten in den Werkstätten für behinderte Menschen.

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