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Diskussion Grundrente FES DGB 22 01 2020 Foto: Kerstin Tack

22. Januar 2020: Diskussionsveranstaltung zum Thema Grundrente

Am 22. Januar 2020 war Kerstin Tack zu einer Diskussionsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachsen und des DGB-Bezirkes Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt zum Thema "Grundrente" eingeladen. Über dieses Thema diskutierte sie mit dem Vorsitzenden des DGB Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt, Dr. Mehrdad Payandeh und Helga Schwitzer, der Vorstandsvorsitzenden der Dt. Rentenversicherung Braunschweig/Hannover.

Rentnerinnen und Rentner sind wesentlich häufiger von Armut betroffen, als der gesellschaftliche Durchschnitt. Die Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung würde vielen Menschen helfen, ein würdevolles Leben im Rentenalter zu führen. Vor allem Frauen, die ihr Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen und Angehörige gepflegt haben, profitieren davon. Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich mit ihrer klaren Forderung nach einer Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung in der Koalition durchgesetzt.

"Von der Grundrente profitieren rund 1,5 Millionen Menschen. Das sind ungefähr zehnmal mehr, als von dem Konzept der Union profitiert hätten. Das ist ein großer Schritt und man kann von einer wirklichen Rente sprechen und nicht von einer Sozialleistung", so die Bundestagsabgeordnete Kerstin Tack.

Dr. Mehrdad Payandeh betont: "Altersarmut darf nicht zur Normalität werden. Wenn in so einem reichen Land wie unserem die Rente nicht zum Leben reicht, wo sonst? Die Politik muss die gesetzliche Rente deutlich stärken und armutsfest machen. Nicht alle können es sich leisten, privat vorzusorgen."

Die Perspektive der Deutschen Rentenversicherung brachte Helga Schwitzer ein lobte zunächst einmal den Zeitpunkt der Diskussionsveranstaltung nach Veröffentlichung des Gesetzentwurfs. "Wir müssen den Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, die Wertschätzung entgegenbringen, die sie verdienen. Die Grundrente ist nur ein Element dieser Wertschätzung, aber ein wichtiges." Von den Gästen wurde die Grundrente als positiv empfunden und als ein richtiger Schritt.

In ihrem Schlusswort versicherte Kerstin Tack noch einmal: "Die Grundrente wird kommen. Wir erkennen Lebensleistungen an!"

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